Gott ist treu - und das auch bzw. GERADE in Krisenzeiten!

Im Rückblick auf die vergangenen Wochen, kann ich nur staunen wie unser himmlischer Vater uns versorgt und gesegnet hat. So manches lief in den vergangenen Monaten nicht wie geplant. Trotzdem durften wir viel Gutes während dieser Zeit erleben und immer wieder Gottes perfekten Zeitplan sehen.

Nach dem großen „Maler-Einsatz“ auf der Rückseite des gesamten Haus Sarons im Frühjahr, planten wir für September das Haus Zion außen zu streichen. Während der gesamten Aktion hatten wir fantastisches warmes und sonniges Wetter und einen unermüdlichen „Berufs-Maler“, der uns seine gesamte Arbeitszeit spendete. Ist das nicht ein großartiges Geschenk der Versorgung Gottes?

Während der Aktion stellten wir fest, dass die Dachrinne mehr einem Sieb glich und Handlungsbedarf erforderte.  Auch hier versorgte uns Gott mit einem Flaschner, der uns zur Hand ging und uns nur das Material für seine Arbeit berechnete.

Unsere Dachgauben sollten gleich in dem Zuge neu verkleidet werden. Der Liefertermin für das benötigte Material stand fest und ich fragte freiwillige Helfer an, um die Verkleidung anzubringen. Am Tag der Anlieferung kam dann allerdings nur ein Teil des bestellten Materials, da es eine Fehlkommunikation in der Firma gab. Die Nachlieferung ließ auf sich warten und kam just an dem Tag, an dem unsere Standzeit für das Gerüst auslief. Dank eines befreundeten Zimmermanns und meines Vaters, schafften wir es gerade noch rechtzeitig alles fristgerecht fertig zu bekommen. Wegen der verspäteten Lieferung wurden uns dann nur eine anstatt 3 Platten berechnet und somit konnte ich die Verkleidung der Dachgauben für 155 €  anstatt 430 € durchführen. Was für ein Geschenk.

Kaum waren die Arbeiten an der Außenfassade abgeschlossen, fing es an, kalt und nass zu werden.

In den letzten Jahren hatten wir oft Probleme mit unserer veralteten Heizungssteuerung und so war ich schon länger mit einem Freund in Kontakt diese zu erneuern. Wir wollten das vor der Heizperiode in Angriff nehmen und machten eine Terminabsprache. Genau in der möglichen Woche hatte er Urlaub und wir keine Gäste, was uns den Zeitdruck nahm. Denn ohne Heizung kein warmes Wasser... Nach zwei intensiven Tagen und Nächten Arbeit, war die neue Steuerung installiert. Durch den Austausch von unseren alten Pumpen können wir auch den Stromverbrauch reduzieren und somit Kosten sparen. Wir sind dankbar, dass wir nun beruhigt durch die Heizphase gehen können.

Ende Oktober war es soweit, dass unser Zelt abgebrochen werden musste, das uns beinahe vier Monate als zusätzlicher Versammlungsraum diente. An dem letzten Wochenende, an dem man noch Versammlungen mit über 100 Personen abhalten durfte, hatten wir unsere letzte große Gruppe für dieses Jahr mit 120 Personen, welche das Zelt als Veranstaltungsort nutzte.
Doch auch beim Abbau selbst konnten wir Gottes Timing und Hilfe deutlich sehen:
Wir waren sehr dankbar rund 30 freiwillige Helfer  für diesen Einsatz motivieren zu können. Zwei Tage nach dem Abbau hätten wir aufgrund der Corona-Verordnung diese Aktion nicht mehr durchführen dürfen.
Die ganze Woche vor dem Abbau regnete es ordentlich. Doch am Samstag selbst war es trocken, sonnig und warm, so dass alles nach Plan laufen konnte. Am Sonntag regnete es wieder den ganzen Tag...

Solche Erlebnisse ermutigen uns im Alltag. Sie geben uns die Hoffnung weiter zu machen und Gott zu vertrauen, egal welche Umstände und Unsicherheiten um uns herum toben. Gott verliert nicht die Kontrolle und sieht unsere Bedürfnisse. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte wäret ewiglich!

Matthias Bosch